ÖLSPURBESEITIGUNG

Bei der Entfernung von Ölspuren und der Extremschmutzbeseitigung gibt es Problemstellungen, die mit konventionellen Abreinigungsmethoden so nicht zu bewältigen sind – sehr wohl aber mit unserer Hochdruck-Vakuum-Technologie. Selbst unter erschwerten Bedingungen, bspw. bei nassem Untergrund, bewerkstelligt unser System ein Reinigungsergebnis von 100%. Auch bei der Wiederherstellung der Fahrbahngriffigkeit werden – in Übereinstimmung mit den Prüfkriterien für die maschinelle Abreinigung von Ölspuren – nachweislich erheblich bessere Werte erreicht als mit Ölbindemitteln. Über die Anwendung der Ölspurbeseitigung hinaus eignet sich das System für alle Anwendungsfälle, in denen unbedingt darauf zu achten ist, dass wassergefährdende Stoffe rückhaltlos aufgenommen werden. Die Entfernung von Extremschmutz in der Industrie ist nur ein Beispiel dafür, wie vielseitig die Einsatzzwecke unserer Fahrzeuge sind.

Das Reinigungsprinzip basiert auf dem Hochdruck-Zweikammer-Vakuum-Verfahren: Zunächst wird unter einer nach außen abgedichteten Rotorenhaube durch ein Drehwirbelverfahren ein Wasser-Tensid-Gemisch mit einem Druck von 200 bar auf die zu reinigende Fläche aufgebracht. Der hohe Druck presst das Wasser-Tensid-Gemisch in die Kapillaren der zu reinigenden Fläche und spült sodann die in den Hohlräumen vorhandenen Stoffe heraus.

Die hohe Saugleistung und der konstante

Unterdruck unter der Rotorenhaube

gewährleisten, dass mit diesem Hochdruck-

Zweikammer-Vakuumverfahren sämtliche

Rückstände sicher im Schmutzwassertank

des Arbeitsgerätes aufgenommen werden.

Die Rotorenhaube ist mit einer integrierten

zweiten Saugkammer für die Luft-

beschleunigung ausgerüstet.

Diese Ausführung stellt während des

Betriebes eine konstant hohe Saugleistung

sicher – auch bei unebenen und

unterschiedlichen Untergründen. Ein

Auslaufen von Restmengen beim Anheben der Rotorenhaube wird somit ebenfalls sicher vermieden.

Innerhalb der Rotorenhaube wird mittels einer Trennwand die integrierte Saugkammer dargestellt, in der eine erhebliche Luftbeschleunigung erfolgt. An der unteren Kante der Trennwand wird ein starker Venturi-Effekt erzeugt, der Voraussetzung ist, um stark bodenanhaftende Stoffe, wie z.B. Öl, tiefenwirksam aus feinen Poren heraussaugen zu können.

Ferner wird durch diese Anordnung ein flacher, zwangsweise am Boden geführter Luftstrom erzeugt, der auch in der ersten Kammer die Absaugung der am Boden befindlichen Verunreinigung garantiert.

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